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| Hallo @ all, vor ein paar Wochen gab es hier mal eine Anfrage bezüglich Briegel woraufhin nur ein vergleichbares Rezept für Wasserwecken zu Tage gekommen ist. Ich habe gerade via eMail ein altes Schwäbisches Briegelrezept bekommen und möchte es Euch natürlich nicht vorenthalten. Auf diesem Wege nochmal vielen Dank an Uschi für das Rezept!Gruß, Markus |
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| | Schwäbische Briegel
1 kg Weizenmehl Type 550 2 Würfel Hefe 2 Eßl. Salz 1 Eßl. Zucker ca. 600-700 ml lauwarmes Wasser
Hefe in Wasser auflösen und alle Zutaten mit einem Rührlöffel abschlagen. 1 Stunde gehen lassen. Mit nassen Händen Laibchen formen und auf das Blech legen. Mit Salz u. Kümmel oder Sesam bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 300 Grad ca. 20-25 min. backen. Während des Backen 2-3 mit einer Blumenspritze die Briegel befeuchten.
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| | Hallo Markus, ich habe vor kurzem Rezept für Briegelschmiere, bekommen und zwar 2OO gr. Schinken kleingeschnitten, 2OO gr. geriebenen Emmentaler , 1 Bund Schnittlauch kleingeschnitten ebenso 1 Bund Petersilie kleingehackt, 1 Becher süße Sahne, 1 Becher saure Sahne. Alles vermischen und ca. 1 Eßl. auf eine Briegelhälfte geben. Im vorgeheizten Ofen bei 18O Grad 20backen, dafür eignen sich Briegel die nicht mehr ganz frisch sind genannt auch Schwäbische Pizzabriegel.Gruß Uschi |
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| | Lieber Markus,
ich hatte Euch vor längerer Zeit nach dem Briegel-Rezept gefragt. Briegel oder Seelen sind anscheinend regionalbedingte Ausdrücke und bedeuten im Grunde dasselbe. Auf jeden Fall sind es alte schwäbische Rezepte die grundsätzlich nicht mit Weizenmehl sondern mit Dinkelmehl gebacken weren.
Hier mein Rezept für die "Seelen" oder "Briegel".
500 gr Dinkelmehl 400 g warmes Wasser 2 tl Salz 1/2 Päckchen frische Hefe 10 gr Backmalz(wenn vorhanden) evtl 1 Löffel Honig. 5 gr Lecithin(wenn vorhanden) 20 gr Fett
Teig wie gewohnt anmischen (Vorteig). Über Nacht im Kühlschrank oder tagsüber mehrere Stunden gehen lassen. Immer wieder runterschlagen. Gefettetes Blech verwenden; den Ofen sehr heiß vorheizen. Mit nassen Händen den Teig portionieren und lange dünne Seelen auf das Blech fließen lassen. Sie gehen normalerweise nur in der Breite nicht in der Länge auf. Mit Milch bestreichen und mit Kümmel und Salz bestreuen.Sofort in den Ofen nicht stehenlassen. Bei mindestens 250 Grad ca 15-20 min backen. Wie immer beobachten. Am unteren Rand werden sie sicherlich dunkel weil die Milch herunterfließt und die Seelen etwas auseinanderlaufen, aber das kann man abschaben. Oben müssen sie braun werden dann sind sie durch.
Viel Spaß und liebe Grüße
Karolus |
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| | | huhu karolus,
dich gibts ja noch...... ich hab dich schon vermißt, aber hab mich nicht getraut nach dir zu fragen. dachte, ich hab dich vielleicht verärgert, weil ich dir damals nicht geantwortet habe. egal....freu mich auf jeden fall, dass du mal wieder was von dir gibst.
grüßle mamje :))) |
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| | | | Liebe Mamje,
ich bin gerne im Forum, aber mein Geld muß ich anderswo verdienen. Ich bin sehr viel im Ausland und kann nur in Deutschland posten.
Liebe Grüße
Karolus
P.S.: Es ist sehr sehr schwer mich zu verärgern - also mach Dir über solche Dinge keine Gedanken. |
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| | | Hallo Karolus, ich weiß nicht wo Du lebst, aber ich wohne im Schwabenländle und zwar sozusagen die Hochburg der Briegel.Dinkel ist ein altes Saatgut der Vorgänger von unserem weizen. Briegel kann man grundsätzlich aus jedem Mehl backen. Backmalz und Lecithin gab es nie in einem Bauernhaushalt. Die Seelen wurden auf den 2. November mit Dinkelvollkorn gebacken. Heute werden natürlich Seelen das ganze Jahr über gebacken.Fett habe ich noch nie gehört daß es an den Teig kommt.Briegel werden beim Bäcker immer mit 550 Weizenmehl gebacken nur Bauersfrauen backen ihre Briegel mit 1050 Mehl weil das, daß Brotmehl bei unseren Bauern ist.
Freundliche Grüße Uschi |
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| | | | Liebe Uschi,
ich bin nun auch wieder im Lande und habe Deinen Beitrag zu den "Briegeln" gelesen aber nicht ganz verstanden. Bei dem Rezept ging es nicht um die Wiedergabe eines alten Bauernrezeptes sondern um die Weitergabe eines nach eigenen Versuchen modifizierten Rezeptes zur Herstellung eines ausgezeichnet schmeckenden Gebäcks, das sicherlich regionsbedingt unterschiedliche Namen haben kann. In unserer Gegend, im Ostalbkreis, nennt man es schlicht Briegel. Sicherlich schmeckt das Ergebnis ohne die Zugabe der Bestandteile Malz, Lecithin und Fett auch recht gut, aber für mein Gefühl verbessern sie das Ergebnis deutlich. Wenn Du zu unserem Thema ein Rezept beitragen möchtest so freue ich mich und werde es gerne ausprobieren, ansonsten schlage ich vor versuch einfach einmal das von mir vorgestellte Rezept und berichte uns von Deinem Ergebnis und von Deinen Eindrücken.
Liebe Grüße Karolus |
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