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 Backen mit Freude
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 Türkisches Fladenbrot 06.09.2002 (20:45 Uhr) Karolus
Liebe Freunde,

jetzt backe ich doch schon geraume Zeit Brot und Kleingebäck. Die Ergebnisse sind überwiegend recht ordentlich. Erfolg der Sache ist, daß plötzlich in der Familie immer mehr Ansprüche gestellt werden, die ich nur unzulänglich befriedigen kann. Neuster Wunsch meines Sohnes ist ein türkisches Fladenbrot, das möglichst noch besser und originaler schmecken soll als das Original. Die Rezepte im Internet (über Google-Suche) habe ich durchgeschaut und teilweise ausprobiert. Der Erfolg war gar nicht so schlecht aber nicht original genug. Hat denn keiner von Euch einen türkischen Bäcker oder Bäckerin in der Bekanntschaft oder sonst die Möglichkeit ein Rezept zu beschaffen. Irgendwo muß, wie überall, der Trick ja liegen. An den Körnern oben drauf liegt es sicherlich nicht allein.

Liebe Grüße

Karolus
 Hallo Markus 13.09.2002 (19:34 Uhr) Karolus
Du hattest Recht. Ich habe ein normales Ciabatta-Rezept leicht abgwandelt und mehr Öl genommen. Die restliche Besonderheit liegt in der Oberflächenbehandlung. Ergebnis sehr italo-türkisch. Mit angemachtem Schafskäse und lauwarm serviert eine Gaumenfreude.
Schönes Wochenende
Karolus
 Re: Hallo Markus 14.09.2002 (19:26 Uhr) Markus
Hallo Karolus,

genau in diese Richtung hatte ich Überlegt.
Was die Oberflächenbehandlung angeht, so würde ich die Fladen bei 1/2 Gare mit flüssiger Magarine oder evtl. sogar Butter abstreichen und etwas Sesam drüberstreuen (je nach Geschmack auch noch ein paar Kümmelkörner oder für die Optik ganz ganz wenig Mohn).

Gruß und schönes Wochenende, Markus
 Re: Hallo Markus 15.09.2002 (20:08 Uhr) Karolus
Hallo Markus,

bei der Oberfläche haben ich mehrere Varianten ausprobiert. Das beste Ergebnis erziele ich mit einer Mischung aus Eigelb, Wasser, Olivenöl und etwas Zucker, bestreut mit Sesamsaat und Schwarz-Kümmel. Aus 500 g Mehl forme ich 8 Fladen. Das ist eine sehr angenehme Größe.
Heute haben wir die Fladen zur Tasche aufgeschnitten, gefüllt und dann im Ofen bei 200° 10 Minuten gebacken. Das Ergebnis ist ein köstliches Gericht, das man warm oder kalt essen kann. Bei Parties anstelle von Crostini kann man auch kleinere Fladen backen und füllen. Eine echte Alternative.

Liebe Grüße Karolus.
 Re: Hallo Markus 16.09.2002 (12:39 Uhr) Markus
Danke für die Info!

Wenn ich (an der Arbeit) mal Zeit und Lust habe werde ich das mit meiner Teigidee (Flüssige Magarine anstelle von Olivenöl) ausprobieren. :o)

Gruß, Markus
 Re: Hallo Markus 22.09.2002 (22:07 Uhr) tommi
Hallo Karolus,

mir läuft das Wasser im Mund zusammen.Würdest Du bitte das Rezept für Fladenbrot ins Forum schreiben.Möchte es auch probieren.Hoffentlich ist es nicht zu kompliziert.Schon mal danke und Grüssle tommi
 Hallo Tommi 08.10.2002 (17:14 Uhr) karolus
Leider habe ich Deinen Beitrag mit der Frage erst heute lesen können. Wie so oft war ich wieder beruflich unterwegs und bin nun auch nur 5 Tage zu Hause. Inzwischen hat ja Anne ein Grundrezept für Fladenbrot ins Forum gestellt. Dieses Rezept war auch die Basis für meine ersten Versuche. Ich hatte es aus einer schweizer Internetseite "www.turk.ch". Das Ergebnis hat mich nicht so ganz befriedigt. Ich hatte dies auch Markus geschrieben. Die Oberflächenbehandlung ist gut und schmeckt auch recht original. Man muß nur aufpassen, daß das Brot nicht zu dunkel wird dann schmeckt es bitter. Zucker und Eigelb bergen nun mal diese Gefahr in sich. Du nimmst am besten Ober-und Unterhitze und gehst in der Temperatur etwas runter damit das Brot durchbacken kann.
Bei meinen Variationen habe ich verschiedene Dinge ausprobiert. Am besten schmeckt es uns wenn es ein wenig versäuert ist und Fett zugesetzt wurde. Versuch einfach einmal Sesamöl zuzufügen oder Butter bzw. Margarine. Es macht sich auch gut wenn man im Mörser zerstossene Sesamkörner zusetzt. Für die Versäuerung habe ich verschiedene Methoden ausprobiert. Du kannst entweder den Teig bereits am Vorabend mischen und im Kühlschrank gehen lassen oder Du ersetzt einen Teil des Wassers durch eine etwas größere Menge Buttermilch oder Joghurt. Von der Menge her mußt Du bedenken daß ca. 150 ml. Wasser durch 200 ml. Buttermilch und 100 ml. Wasser durch 1 Becher Naturjoghurt ersetzt werden. Du merkst es ja an der Beschaffenheit des Teiges. Mir schmeckt es am besten mit Joghurt und Sesamöl.
Das ist ja das Schöne am Backen. Die Zutaten sind nicht zu teuer und die eigene Zeit kostet nichts. Wenn man die Grundbegriffe und Grundtechniken einmal verinnerlicht hat treibt es einen förmlich zum Experimentieren. Ich wünsche Dir und den Anderen im Forum noch unendlich viel Freude und Erfolgserlebnisse mit unserem schönen Hobby.

Liebe Grüße Karolus

Dies ist ein Beitrag aus dem Forum "Backen mit Freude". Die Überschrift des Forums ist "Backen mit Freude".
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